Quelle: Nordkurier,
22.09.2022, 11:05 Uhr,
Neustrelitz

Sicherheit im Straßenverkehr war Thema in der Berufsschule Altstrelitz. Die Jugendlichen durften mal so richtig Gas geben – und schauen, was dann passiert.

Der Donnerstag stand in der Berufsschule in Altstrelitz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Die gut 200 Berufsschüler hatten die Möglichkeit, Simulationsgeräte für Motorrad und Pkw auszuprobieren. Begleitet wurden sie dabei von der Verkehrswacht sowie der Landes- und Bundespolizei. Auch Vertreter von DRK und AOK warenvor Ort. „Die Jugendlichen sollen für den Straßenverkehr sensibilisiert werden. Man spürt, dass es bei ihnen einen AHA-Effekt auslöst”, sagte Karl Heinz Eggebrecht von der Verkehrswacht. Die meisten Unfälle würden von 18- bis 25-jährigen verursacht. Dem wolle man entgegenwirken, so Eggebrecht weiter.

Viele Jugendliche haben schon einen Motorrad-Führerschein

Beim Rauschbrillenparcours lernten die Schüler unter anderem, wie sich das Fahren unter Alkoholeinfluss anfühlt. Auch ein E-Scooter- und Kettcar-Parcours gehörte zum Programm. Es gebe sehr viele Jugendliche, die bereits einen Motorrad-Führerschein haben, hat Gerhard Seeliger von der Verkehrswacht festgestellt. Der 17-jährige Sanyn Jürgens, der sich am Simulator ausprobierte, besitzt bereits einen Autoführerschein. Auch der 33-jährige Patrick Siemers konnte trotz vorhandenem Kfz-, Lkw- und Busführerschein noch etwas dazulernen.